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Ein Fertighaus der Sonderklasse.

Rubrik: Neubau
worldsucks / photocase.com

Photo: worldsucks / photocase.com

Gebaut wurde ein Fertighaus in Holzständerbauweise mit einer speziellen Wärmedämmung. Der Jahres-Primärenergiebedarf liegt, aufgrund einer Solaranlage und den Einbau einer Wärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung für Heizung und Warmwasser, deutlich unter dem Durchschnitt.



„Leicht war es nicht“, blickt Jörg Balkenhol auf die Bauzeit seinen Niedrig-Energiehauses zurück. 2006 fand die junge Familie eine Baulücke in Mülheim Broich und errichtete auf dem Grundstück ein Fertighaus mit Solaranlage, Wärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung inklusive Wärmerückgewinnung sowie einer Regenwassernutzungsanlage. Dabei leisteten die Balkenhols noch Pionierarbeit, denn vor vier  Jahren war ausgiebige Recherchearbeit in Sachen Klimaschutz am Neubau gefragt. So stellte sich Jörg Balkenhol die einzelnen Module für sein Energiesparhaus selbst zusammen. Der studierte Mechatroniker nutzte dabei sein Fachwissen, um sein Fertig-Klimahaus individuell auszustatten. Heute lebt die vierköpfige Familie mit einem Energieverbrauch von nur 37 kwh pro Quadratmeter und Jahr (kwh/m²) und einer 6.300 Liter fassenden Betonzisterne inklusive Hauswasserwerk.Das Haus ist ein Fertighaus in Holzständerbauweise mit einer speziellen Wärmedämmung, die als Zusatzpaket vom Bauunternehmen angeboten wurde. Der Jahres-Primärenergiebedarf der EnEV-Berechnung lag laut Hersteller bei ca. 95 kwh pro Quadratmeter und Jahr. Dieser theoretische Wert wird allerdings deutlich unterschritten. Durch die Solaranlage und der Wärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung liegt der Energieverbrauch bei rund 37 kwh pro Quadratmeter und Jahr, für Heizung und Warmwasser.Die Solaranlage und die WärmepumpeAuf dem Dach des nach Süden ausgerichteten Wohnhauses sind Solarpaneele von insgesamt 4,8 Quadratmeter Fläche installiert, die Warmwasser erzeugt. Selbst bei -10 Grad erwärmt die Solaranlage das Wasser an sonnigen Tagen noch auf 20 bis 30 Grad; im Sommer ist der Thermostat auf 65 Grad eingestellt“ sonst wärde der Speicher noch wärmer. Im Keller ist der 270 Liter fassende Wassertank untergebracht, der die vierköpfige Familie ausreichend mit Warmwasser versorgt.    Kombiniert ist die Solaranlage mit einer Wärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung. Die Wärmepumpe erzeugt aus der Umweltwärme, der Wärme aus der Abluft und einer geringen Antriebsenergie die Wärme, die Familie Balkenhol zum Heizen und zur Warmwasserbereitung an kalten Tagen benötigt. Die RegenwassernutzungIm Garten ließ sich Familie Balkenhol eine 6.300 Liter fassende Beton-Zisterne in die Erde graben. „Beim Neubau bietet sich das an, da Erdarbeiten ohnehin gemacht werden“, rät er. Das Hauswasserwerk speist jetzt die Toilettenspülung und die Wasserversorgung des Gartens. „Unser Trinkwasserverbrauch ist um 60 Prozent geringer geworden“, rechnet der Familienvater. „Und mit zwei kleinen Mädchen, die immer gerne auf die Spültaste der Toilette drücken, würde ich sagen, dass es im Moment sogar noch mehr ist.“    Tipps aus Erfahrung „Natürlich würde ich heute ein paar Sachen anders machen, als vor vier Jahren, aber das würde doch jeder Hausbauer, oder?“ resümiert Jörg Balkenhol. Aufgrund seiner Erfahrungen hat er folgende Tipps für alle, die Klimaschutz im eigenen Haus leben wollen:    -    Recherchieren und Netzwerke suchen. Die ideale Lösung für alle gibt es nicht. Das beste Energiesparkonzept ist das, was zur eigenen Lebenssituation passt. Eine fünfköpfige Familie benötig andere Module als ein berufstätiges Paar. Der Austausch mit anderen bringt viele nützliche Informationen.-    Komplettpakete lohnen sich. Heute bieten viele Firmen Klimaschutz aus einer Hand an. Das lohnt sich. Denn wenn alle Module wie beispielsweise die Dämmung, Wärmepumpe und/oder Solaranlage aufeinander abgestimmt sind, wird der beste Wärmekoeffizient erreicht. -    Energieberater helfen. Niemand kann alles wissen. Es lohnt sich, Expertenmeinungen einzuholen. Energiebrater haben Erfahrung und den Überblick, was in Sachen Energieeffizienz am Haus machbar ist. „Irgendwann muss man vertrauen“, weiß Jörg Balkenhol „und ja sagen, sonst kommt man nicht voran.“

 

 

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