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Klimaanpassung - auch bei uns.

Rubrik: Stadt & Natur
Foto: MST

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Für das gesamte Mülheimer Stadtgebiet liegt eine Stadtklimaanalyse aus dem Jahr 2002 vor. Das Plangebiet ist überwiegend als stadtklimatischer Lastraum eingeordnet.



In diesen Bereichen konzentrieren sich die stadtklimatologisch problematischen Wärmeinseln. Die Ruhraue als Kaltluftsammelgebiet und Frischluftschneise sowie städtische Park- und Grünanlagen sind wichtige innerstädtische Temperaturausgleichsbereiche. Zur Verbesserung der lokalklimatischen Situation tragen verschiedene weitere Belüftungsbahnen bei: hier ist der Frischluftvorstoß aus dem Rumbachtal zu nennen sowie die Bahnstrecken, denen die Funktion einer Belüftungsbahn zukommt.


Mikroklimatische Extremlagen

Wärmeinseln


Kritische Bereiche sind gekennzeichnet durch Block-Bebauungsstruktur, eine mangelhafte Freiraumversorgung und einen hohen Grad an Versiegelung. Hier liegt der Fokus für notwendige städtebauliche Maßnahmen zur Klimaanpassung.

Planungshinweise und -karten zum gesamten Stadtgebiet können auf dem Klimaserver des RVR hier eingesehen werden.

Hier können Sie eine Klima-Karte für Mülheim einsehen.




Immissionssituation

Aufgrund der hohen Belastung mit Feinstaub [PM10] und Stickstoffdioxid [NO2] wurde 2008 für das Ruhrgebiet ein erster Luftreinhalteplan erstellt Im Stadtgebiet Mülheim ist die Aktienstraße ein Belastungsschwerpunkt. Da durch die eingeleiteten Maßnahmen bisher keine deutliche Verbesserung erzielt werden konnten, wie in einem landesweiten Monitoring Verfahren in 2010 festgestellt wurde, sind die Zuschnitte der Umweltzonen ab dem Jahr 2012 neu festgelegt worden. Die Umweltzone erstreckt sich jetzt auf die Stadtteile Styrum, Dümpten, Altstadt I und II, Heißen sowie die nördlichen Bereiche der Stadtteile Speldorf, Broich, Saarn und Holthausen.

Informationen zur neuen Umweltzone finden Sie hier.




Siedlungswasserwirtschaftliche Situation


Die Kanalisation im Stadtgebiet ist zu 98 Prozent als Mischwasserkanalisation ausgelegt. Um der immer stärker werdenden hydraulischen Belastung des Kanalnetzes (durch Zunahme versiegelter Flächen und häufiger auftretenden Starkregen) gerecht zu werden, wurden in den letzten 20 Jahren Regenrückhaltebecken und Stauraumkanäle errichtet. Die neuralgischen Punkte [oberflächennahe Lage des Kanalnetzes] im Kernstadtgebiet konnten durch diese Sanierungsarbeiten entschärft werden.

Bei weiterer Zunahme von Starkregenereignissen (Evaluation der regionalen Klimaszenarien durch das BMBF-Forschungsprojekt „Dynaklim“) sind ergänzend prohibitive Maßnahmen zur getrennten und ortsnahen Ableitung des Niederschlagswassers vorzusehen. Bereits heute werden im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie intensive Anstrengungen unternommen, verrohrte Bachläufe zu renaturieren (Horbach, Rumbach) und unbelastete Regenwasser-abflüsse zu versickern (z.B. Wohngebiet Salierstraße) bzw. in Oberflächengewässer zu leiten (z.B. Wohngebiet Haferkamp).


 

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