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Hotspots – Urbanes Grün

Zweite Überschrift für Urbanes Grün

Photo: manun / photocase.com

Der Klimawandel wird dazu führen, dass wir vermehrt lang anhaltende Hitze- und Trockenperioden erleben werden – auch in unseren gemäßigten Breiten. Die Temperaturen erreichen im Sommer in den Städten und dort vor allem in den hochgradig versiegelten Bereichen Werte, die von vielen gesunden Menschen als belastend empfunden werden, für besonders sensible Gruppen wie alte und kranke Menschen auch lebensbedrohlich wirken können.
Stadtplanerisch kommt dem Grün  daher eine besondere Bedeutung zu. Natürliche Verschattung und die kühlende Wirkung durch die Verdunstungsleistung der Pflanzen  können das lokale Mikroklima  positiv beeinflussen. Wie ausgeprägt diese Wirkung ist, hängt nicht zuletzt von der Größe der begrünten Fläche, der Art der Bepflanzung und der Pflege ab.
Das Grün hat aber auch eine kulturelle Dimension. Selbst das „gebaute“ Grün erfüllt vielerlei Bedürfnisse nach Erholung, Bewegung und Naturerleben. Es scheint, dass diese Bedürfnisse insbesondere in Städten eine große Bedeutung gewinnen, möglicherweise als Gegenentwurf zu unserer immer mehr digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt.
Aber nicht nur immer mehr Menschen favorisieren die Stadt als Lebensraum, auch viele Tier- und Pflanzenarten entdecken die Stadt für sich  - als Nahrungsquelle und Rückzugsort. Urbane Biodiversität  ist ein relativ junges  Forschungsfeld und eine ganz neue Herausforderung für Stadtplanung und Grünflächenmanagement.  In Mülheim besteht der größte Handlungsbedarf in der hochversiegelten Innenstadt. Gesamtstädtisch ist besonders Augenmerk auf die Vernetzung vorhandener Biotopstrukturen zu legen.
In Zeiten knapper Kassen muss städtisches Grün aber vor allem eine Voraussetzung erfüllen – pflegeleicht  sein. Heckenkirschen, Cotoneaster, Kirschlorbeer und Eiben sind daher die bevorzugten Pflanzobjekte. Blühendes findet sich nur in Form von Wechselpflanzungen meist hýbrider Pflanzen, die ausschließlich Repräsentationszwecken dienen. Ihr Beitrag zur biologischen Vielfalt ist vernachlässigbar.

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Witthausbusch

Der Witthausbusch ist die größte innerstädtische Parkanlage Mülheims und ist leicht durch öffentliche Verkehrsmittel erreichen. Parkplätze in den nahe gelegenen Wohnstraßen sind begrenzt.

Er umfasst große Spiel- und Liegewiesen, einen Steichelzoo, ein Wildtiergehege und einen großen Spielplatz sowie ausgedehnte Waldgebiete und Teiche.

 
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