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Klimacampus für alle Generationen

Kurze Wege für den Klimaschutz im Quartier Eppinghofen

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. (FK 03KKW0132)

 


Die Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V. hat die Zusage zum Förderantrag für das Nachbarschaftsprojekt „Klimacampus für alle Generationen“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Höhe von 42.992,- Euro erhalten.

 

Die Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V. will in Mülheim-Eppinghofen einen „Klimacampus für alle Generationen (KlimaG)“ an der Gemeinschaftsgrundschule am Dichterviertel von September 2017 an über die nächsten zwei Jahre entwickeln. Ziel ist es, über den Klimacampus einen Raum für Begegnung für die Nachbarschaft zu schaffen. Durch seine Gestaltung und die dort durchzuführenden Projekte wird ein sozial und ökologisch nachhaltiges und generationsübergreifendes Miteinander in Eppinghofen gefördert.

Zur Zielgruppe gehören etwa 13.000 Eppinghofer_innen aus 86 Nationen. Diesem interkulturellen Stadtteil, der teils durch prekäre Wohn- und Arbeitssituationen und hohe Lärm- und Schadstoffbelastung geprägt ist, fehlt es an Begegnungsräumen zum Austausch und zur Kommunikation.

Trotz der schwierigen Ausgangslage sind in Eppinghofen gut vernetzte Strukturen durch die Arbeit des Stadtteilmanagements Eppinghofen geschaffen worden, auf die bei diesem Projekt zurückgegriffen werden sollen. Das Stadtteilmanagement ist daher ein wichtiger Partner ebenso wie der Förderverein der Schule, welcher Kompetenzen im Bildungsbereich abdeckt und über einen Zugang zu den Räumlichkeiten der zum Viertel offenen Schule verfügt.

Weitere ansässige Vereine, lokale Initiativen und Geschäfte unterstützen den Klimacampus, der sich das Ziel gesetzt hat, neben den Schüler_innen und Eltern vor allem die Nachbarschaft für klimarelevante Themen zu interessieren, Umweltprojekte zu initiieren und langfristig die Lebensqualität für alle im Viertel zu verbessern. Die Projekte sind niedrigschwellig angesiedelt und sollen auf möglichst viele Bereiche des Alltagslebens eingehen, die Umwelt tangieren wie Mobilität, Konsum, Lebensmittelerzeugung, Umgang mit Ressourcen, Abfallvermeidung etc.

Dabei sind Bildungs- und Informationsveranstaltungen zum Klimaschutz ebenso relevant wie Projekte zur Aktivierung von Bürger_innen für klimaschonendes Alltagsverhalten oder die Umsetzung von innovativen Ideen im Quartier.Das fängt beim Schulweg der Kinder an (Vermeidung vom Mami-Taxi), geht über das Lernen von Ressourcenschutz im Alltag (Reparieren von Fahrrädern, Urban Gardening), über die Ernährung (Brotbacken, Gewinnung von Honig) bis zum Bauen von Holzhäusern.

Haben Sie Fragen zum Projekt? Möchten Sie sich aktiv einbringen?
Dann freut sich Cornelia Schwabe von der Klimainitiative unter Telefon 455-6041 auf Ihren Anruf!