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Urbanes

UN-Weltklimakonferenz in Bonn.

Rubrik: Stadt & Natur

CC0 Public Domain / pixabay


Der Film zur Konferenz![mehr]


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Der Klimawandel ist keine ferne Theorie mehr. Wir spüren seine Auswirkungen weltweit schon jetzt. Unser Klima kann nur geschützt werden, wenn alle Länder an einem Strang ziehen.

 

Aus diesem Grund findet die 23. Weltklimakonferenz vom 6. - 17.11.2017 in Deutschland unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln statt. (Quelle: youtube/BUMB)

 

Hier geht's zum Film: COP23

ALTBAUNEU.

Rubrik: Sanierung

CC0 Public Domain / pixabay


Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung für private Haus- und Gebäudeeigentümer*innen.[mehr]


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Nutzen Sie die Möglichkeiten und sanieren Sie Ihr Zuhause energetisch!

 

Die Stadt Mülheim an der Ruhr ist zusammen mit der MEDL GmbH Teil des Projekt-Netzwerks ALTBAUNEU, eine gemeinsame Initiative von Kommunen und Kreisen in NRW.

Auf der Projekt-Homepage kann man sich über Beratungsprogramme und Förderungen informieren und dort auch Experten finden, die beim Sanieren unterstützen.

Das Netzwerk möchte Bürgerinnen und Bürger sowie Gebäudeeigentümer bei der Umsetzung von Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung unterstützen. Ziel ist es, die energetischen Modernisierungspotenziale im Wohngebäudebestand zu erreichen. Zielgruppe sind die privaten Gebäudeeigentümer und Gebäudeeigentümerinnen.

 

Hintergrund
Mit seinem Beitritt zum Klimabündnis (1992) und zum Convent der Bürgermeister für Klima und Energie (2016) hat die Stadt Mülheim an der Ruhr sich zu Klimaschutzzielen bekannt und verpflichtet hierzu Aktionspläne aufzustellen und die Erfolge zu bilanzieren. Mit dem Energetischen Stadtentwicklungsplan, den der Rat der Stadt 2016 beschlossen hat wurden die Teilziele für die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr festgelegt und der Weg zur Erreichung dieser Ziele beschrieben. Wichtigste Eckpunkte im Wärmesektor sind hierbei die deutliche Erhöhung der Energetischen Sanierungsrate von Gebäuden, der Ausbau der dezentralen Nahwärme und der besonders energieeffizienten Kraft-Wärme-Kopplung sowie der Ausbau regenerativer Energien.

Gemeinsam gelingt die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen und Ziele am besten, daher kooperieren seit einigen Jahren Stadt und medl eng beim Thema Klimaschutz und Energiewende.

Der Beitritt zum Netzwerk ALTBAUNEU und die Einbindung weiterer Partner wie der Kreishandwerkerschaft, Architekten und Ingenieuren sind ein weiterer Baustein bei der Umsetzung des Energetischen Stadtentwicklungsplanes.

 

Und hier geht's zur Seite: ALTBAUNEU

Verleihung des Klimaschutzpreises 2017.

Rubrik: Stadt & Natur

Petra Kox / innogy SE


Das Siegerprojekt: die Magnet-Heizung![mehr]


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Herzlichen Glückwunsch!

Dass Klimaschutz sich immer lohnt, zeigt die 7. Auflage des innogy Klimaschutzpreises. Die besten Ideen und Projekt wurden auch dieses Mal belohnt und ausgezeichnet.

 

Die Preisträger:


1. Preis

Vereinigung "Kambium Kids"/Otto-Pankok-Gymnasium und Realschule Mitte - Magnet-Heizung


2. Preis
Berufskolleg Stadtmitte
- Projekt "Energiepark"


3. Preis

Kinder und Lehrer der Luisenschule - Garten mit Verkauf fair gehandelter Bioprodukte

 

Hier geht's zum WAZ-Artikel: "Der Klimaschutzpreis setzt wieder Kreativität in Gang"

Das war der 1. PARK(ing) Day in Mülheim an der Ruhr 2017.

Rubrik: Urbanes

Copyright: Carsten Heisterkamp


Danke an alle Akteure und Interessierten![mehr]


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Der 1. PARK(ing) Day in Mülheim an der Ruhr hat für viel Echo gesorgt.

 

Die Besucher und Passsanten auf der Straße waren freudig überrascht und haben aktiv mitgemacht - die Besucher am PC oder Smartphone haben sich meinungstechnisch in den Sozialen Medien ausgetobt.

 

Ziel also erreicht: wir haben Aufmerksamkeit erregt!

 

(Copyright Fotos: Carsten Heisterkamp)

 

 

 

Projekt "KLIMACAMPUS für alle Generationen".

Rubrik: Urbanes

CC0 Public Domain / pixabay


Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. (FK 03KKW0132)[mehr]


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Kurze Wege für den Klimaschutz im Quartier Eppinghofen

 

Die Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V. hat die Zusage zum Förderantrag für das Nachbarschaftsprojekt „Klimacampus für alle Generationen“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Höhe von 42.992,- Euro erhalten.

 

Die Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V. will in Mülheim-Eppinghofen einen „Klimacampus für alle Generationen (KlimaG)“ an der Gemeinschaftsgrundschule am Dichterviertel von September 2017 an über die nächsten zwei Jahre entwickeln. Ziel ist es, über den Klimacampus einen Raum für Begegnung für die Nachbarschaft zu schaffen. Durch seine Gestaltung und die dort durchzuführenden Projekte wird ein sozial und ökologisch nachhaltiges und generationsübergreifendes Miteinander in Eppinghofen gefördert.

Zur Zielgruppe gehören etwa 13.000 Eppinghofer_innen aus 86 Nationen. Diesem interkulturellen Stadtteil, der teils durch prekäre Wohn- und Arbeitssituationen und hohe Lärm- und Schadstoffbelastung geprägt ist, fehlt es an Begegnungsräumen zum Austausch und zur Kommunikation.

Trotz der schwierigen Ausgangslage sind in Eppinghofen gut vernetzte Strukturen durch die Arbeit des Stadtteilmanagements Eppinghofen geschaffen worden, auf die bei diesem Projekt zurückgegriffen werden sollen. Das Stadtteilmanagement ist daher ein wichtiger Partner ebenso wie der Förderverein der Schule, welcher Kompetenzen im Bildungsbereich abdeckt und über einen Zugang zu den Räumlichkeiten der zum Viertel offenen Schule verfügt.

Weitere ansässige Vereine, lokale Initiativen und Geschäfte unterstützen den Klimacampus, der sich das Ziel gesetzt hat, neben den Schüler_innen und Eltern vor allem die Nachbarschaft für klimarelevante Themen zu interessieren, Umweltprojekte zu initiieren und langfristig die Lebensqualität für alle im Viertel zu verbessern. Die Projekte sind niedrigschwellig angesiedelt und sollen auf möglichst viele Bereiche des Alltagslebens eingehen, die Umwelt tangieren wie Mobilität, Konsum, Lebensmittelerzeugung, Umgang mit Ressourcen, Abfallvermeidung etc.

Dabei sind Bildungs- und Informationsveranstaltungen zum Klimaschutz ebenso relevant wie Projekte zur Aktivierung von Bürger_innen für klimaschonendes Alltagsverhalten oder die Umsetzung von innovativen Ideen im Quartier.Das fängt beim Schulweg der Kinder an (Vermeidung vom Mami-Taxi), geht über das Lernen von Ressourcenschutz im Alltag (Reparieren von Fahrrädern, Urban Gardening), über die Ernährung (Brotbacken, Gewinnung von Honig) bis zum Bauen von Holzhäusern.

Haben Sie Fragen zum Projekt? Möchten Sie sich aktiv einbringen?
Dann freut sich Cornelia Schwabe von der Klimainitiative unter Telefon 455-6041 auf Ihren Anruf!

Tag des Schulgartens 2017 (verschiedene Termine).

Rubrik: Stadt & Natur

CC0 Public Domain / pixabay


Schau, das ist unser Garten![mehr]


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Wir zeigen Ihnen die Vielfalt der Mülheimer Schulgärten!


Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e.V. hat 2017 zum ersten Mal einen bundesweiten "Tag des Schulgartens" ausgerufen.

Das Netzwerk NACHHALTIG LEBEN MACHT SCHULE, in dem sich Mülheimer Schulen und außerschulische Bildungspartner im Rahmen der NUA-Kampagne "Schule der Zukunft 2016-22" zusammengefunden haben, nimmt mit Partner*innen an dem Aktionstag teil.

Schulgärten sind besondere Lernorte, in denen die Bildung für nachhaltige Entwicklung aktiv gelebt wird. Sie haben besonders in Städten eine wichtige Funktion: sie erlauben den Kindern Naturerfahrungen und gewähren ihnen Einblicke in Saisonalität und regionale Pflanzenwelten.

Um der Öffentlichkeit zu zeigen, was Schulgärten leisten und welches Potenzial sie besitzen, laden wir Sie herzlich ein vorbeizukommen, die Schulgärten kennenzulernen und bei einer Aktion mitzumachen.
Weitere Schulen, Gärten und Bildungsinstitutionen, die in Zukunft Teil solcher vernetzten Aktivitäten sein wollen, sind herzlich eingeladen uns anzusprechen.

DAS FINDET STATT (Änderungen vorbehalten):

Montag, 19.06.2017 bis Freitag, 23.06.2017 | 10:00 bis 13:00 Uhr
GGS am Dichterviertel
GRÜNES DICHTERVIERTEL
- Für alle Interessierten -


Die Schule am Dichterviertel öffnet eine ganze Woche lang ihre Schultore und lädt Besucher*innen ein, die Schule und ihre Tätigkeiten kennenzulernen. Auch in den Schulgärten und im Grünen Klassenzimmer wird viel geboten: Vorgezogene Sonnenblumen werden ausgepflanzt und ein Paletten-Hochbeet aufgebaut.
Das Besondere: das Schülerparlament wird die Bepflanzung des Beets vorher gemeinsam abstimmen. Bei sonnigem Wetter wird im Solarkocher Bananenbrot gebacken.


Montag, 19.06.2017 | Ab 15:00 Uhr
GGS an der Filchnerstraße
EIN SCHULGARTEN FÜR DIE FILCHNERSTRAßE

- Für alle Interessierten, Helfer*innen gern gesehen! -

ACHTUNG: Neue Uhrzeit, Start um 15 Uhr!
Bisher gibt es in der GGS Filchnerstraße in Heißen noch keinen Schulgarten, dass soll sich Schritt für Schritt ändern. Kommen Sie vorbei und helfen Sie mit, das erste Beet umzugraben und anzulegen! Für Verpflegung ist gesorgt.


Dienstag, 20.06.2017 | 09:00 bis 13:00 Uhr
Gymnasium Luisenschule
LUISE BLÜHT AUF
- Für alle Interessierten -


Im Schulgarten der Luisenschule gibt es viel zu tun und die Schule nutzt die beiden Tage um kräftig anzupacken und Hecken und Beete zu pflegen. Außerdem gibt es für Besucher*innen ein Kräuterquizz, Teicherkundung, Infotafeln zur Gartenentwicklung, dem Boden und zu Solitärbienen.
Dazu gibt es (bei gutem Wetter) Kräutertee vom Solarkocher. 


Montag, 19.06.2017 und Dienstag 20.06.2017
GGS Pestalozzi-Schule
PESTALOZZI-KRÄUTERTAGE
- Für die Schüler*innen der Pestalozzi-Schule -


An vier Stationen können die Kinder der Pestalozzi-Schule die Welt der Kräuter erforschen und sich mit verschiedenen Nutzungen vertraut machen: Kräutersalz herstellen | Kräuter-Lesezeichen pressen | Brennesselseife herstellen | Kräuter to go.


Dienstag, 20.06.2017 | 09:00 bis 12:00 Uhr
Biologische Station Westliches Ruhrgebiet
NATUR TRIFFT KUNST
- Für die Klasse 1 der Zunftmeisterschule -

Die Biologische Station bietet ein besonderes Naturerlebnis für alle Sinne an. Die Kinder Erforschen und Erleben den Wald im Witthausbusch. Die Eindrücke werden anschließend unter Anleitung künstlerisch aufgearbeitet.


WIR MACHEN MIT!
Die Mitglieder des Netzwerks NACHHALTIG LEBEN MACHT SCHULE 2017:
GGS am Dichterviertel | GGS Pestalozzi-Schule | Gymnasium Broich | Gymnasium Luisenschule | Realschule Mellinghofer Straße | Biologische Station Westliches Ruhrgebiet | Kräutergarten Kloster Saarn | Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V.

HELFEN SIE MIT!
Die Schulgärten leben oftmals vom Engagement einzelner Lehrkräfte und OGS-Kräfte. Die finanziellen Ressourcen sind knapp. Sie wollen einen Schulgarten mit Arbeitszeit, gut erhaltenen Gartengeräten, Pflanzen oder Geldspenden unterstützen? Sprechen Sie uns an!

Platzgestaltung: Projekt "Mehr Freiraum für Kinder".

Rubrik: Stadt & Natur

MIK / eigenes Bild


Allein Ideen gab es genug![mehr]


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Was für ein toller Tag! Die Sonne gab bei "Mülheim mittendrin" am 14. Mai 2017 ihr Bestes.

Die Menschen, die die Innenstadt füllten, waren guter Laune und viele Große und Kleine haben sich bei unserer Aktion zur Gestaltung des kleinen Platzes an der Ecke Löhberg/Kohlenkamp/Wallstraße beteiligt.


Hier der sehr schöne Artikel von Dennis Volmer zum Aktionstag: WAZ

Gewinnen Sie den innogy Klimaschutzpreis 2017.

Rubrik: Stadt & Natur

MIK / eigenes Bild


Stadt Mülheim und innogy zeichnen Engagement zum Klimaschutz aus![mehr]


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  • Institutionen und Vereine können sich bis zum 30. Juni bewerben
  • Partner vergeben Klimaschutzpreis in Höhe von insgesamt 5.000 Euro

 

Ob die energiesparende Heizung für das Vereinsheim oder das Artenschutzprojekt für Tiere - vielfältige Ideen und Maßnahmen werden im Rahmen des Klimaschutzpreises der innogy ausgezeichnet. Diesen lobt innogy in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Stadt Mülheim an der Ruhr aus. Peter Vermeulen, Dezernent für die Bereiche Umwelt, Planen und Bauen der Stadt Mülheim an der Ruhr und Rainer Hegmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr bei innogy, gaben in einer gemeinsamen Pressekonferenz nun den Startschuss für die Bewerbungsphase.

 

Bürger, Vereine, Institutionen und Firmen können sich bis zum 30. Juni 2017 mit ihren Ideen und Projekten rund um Klima- und Umweltschutz bewerben. Die drei besten Projekte werden mit insgesamt 5.000 Euro honoriert.

 

"In Mülheim an der Ruhr gibt es viele kreative Ideen und beeindruckende Initiativen rund um den Klimaschutz. Ich freue mich darauf dieses Engagement gemeinsam mit innogy zu würdigen und auszuzeichnen. Deshalb kann ich nur alle Bürgerinnen und Bürger zur Bewerbung aufrufen", sagt Peter Vermeulen.

Rainer Hegmann ergänzt den Gedanken des innogy Klimaschutzpreises: "Beim innogy Klimaschutzpreis geht es darum, Eigeninitiative zu zeigen und gemeinsam aktiv zu werden. Die eingereichten Aktivitäten können noch in der Planung, gerade in der Umsetzung oder bereits abgeschlossen sein. Mit dem innogy Klimaschutzpreis werden jedes Jahr Projekte ausgezeichnet, die den Umwelt- und Klimaschutz in einer Stadt oder Gemeinde voranbringen."

 

Im letzten Jahr gewannen die Umwelt AG des Otto-Pankok-Gymnasiums mit ihrem Projekt "Was kostet die Jeans?" und das Bildungsnetzwerk Eppinghofen in Kooperation mit der Jugendverkehrsschule Stadt Mülheim an der Ruhr und der Verkehrswacht Mülheim e.V. für die Durchführung des Frauen-Fahrradkurses den innogy Klimaschutzpreis in Mülheim an der Ruhr.

 

Bewerbungen können direkt an Cornelia Schwabe, Mülheimer Initiative für Klimaschutz, Löhberg 28, in 45468 Mülheim an der Ruhr, gesendet werden oder per mail an: cornelia.schwabe@muelheim-ruhr.de.

 

Seit 2009 macht der innogy Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Welche Projekte gefördert werden, entscheidet eine Jury.

Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient. Und das Besondere: Keiner der Bewerber geht leer aus. Wenn sie nicht einen der ersten drei Plätze erreichen, erhalten sie einen tollen Sachpreis. Eine Bewerbung lohnt sich also in jedem Fall!

 

Und hier geht es zum Presseartikel auf lokalkompass.de: "Umwelt schützen und gewinnen"

NEU: Elektronische Aufsätze der BSWR.

Rubrik: Stadt & Natur
ProjektLuboLaco

ProjektLuboLaco


Internet-Forum zur Publikation und Präsentation von Ergebnissen aus der Erforschung von Vegetation, Flora und Fauna des Ruhrgebietes.[mehr]


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Ein Internet-Forum zur Publikation und Präsentation von Ergebnissen aus der Erforschung von Vegetation, Flora und Fauna des Ruhrgebietes mit Schwerpunkt auf dem Raum Bottrop / Duisburg / Essen / Mülheim an der Ruhr und Oberhausen.
Dieses Forum steht allen amtlichen und ehrenamtlichen Naturforschern des Ruhrgebietes zur Verfügung, die herzlichst aufgerufen werden, ihre elektronischen Manuskripte als E-Mail-Attachments an die Biologische Station zu senden. Die Manuskripte werden redaktionell überarbeitet und dann dort veröffentlicht. Beiträge können in Deutsch oder in Englisch verfasst sein. Hinsichtlich formaler Anforderungen und der Gliederung eines Beitrages vergleiche man die bereits vorhandenen Aufsätze. Eine kurze Zusammenfassung ist erwünscht.
Die Redaktion übernehmen die Mitarbeiter der BSWR, ggf. ziehen wir externe Fachleute hinzu.

Weitere Informationen.


Ein neuer Garten für das Jugendzentrum Stadtmitte.

Rubrik: Stadt & Natur
Anniek Vetter

Anniek Vetter


Vor dem Jugendzentrum Stadtmitte entsteht eine neu gestaltete Grünfläche mit essbaren Pflanzen.[mehr]


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In einer generationenübergreifenden Gemeinschaftsaktion bereitete das  Jugendzentrum Stadtmitte am Sonntag, den 8. November 2015, die Fläche vor ihrem Gebäude für die Pflanzung von Beerensträuchern und Kräutern vor.
Der Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. plante die Aktion. Unter der Anleitung von Gärtner Marco Migeod entfernte eine bunte Truppe von Kindern, Seniorinnen und Mitarbeiterinnen des Jugendzentrums und der Klimainitiative den vorhandenen Aufwuchs. Noch vor dem Frost werden die ersten Sträucher gesetzt.
Die Sparkasse Mülheim an der Ruhr unterstützt das Vorhaben finanziell. Schon seit langem wünscht sich das Jugendzentrum schönere Außenflächen, konnte dies aber aufgrund der Kosten nicht verwirklichen. In Folge des Sturms Ela war vor dem Jugendzentrum eine Platane gefallen. Da diese sehr nah am Gebäude stand, war die Pflanzung eines Ersatzbaumes nicht möglich. Stattdessen entsteht nun ein Garten  mit essbaren Pflanzen, mit heimischen Sträuchern und Stauden. Die Verwendung heimischer Pflanzen unterstützt die biologische Vielfalt und eine Anpassung an den Klimawandel. Außerdem entsteht im Außenbereich des Jugendzentrums eine einladende Aufenthaltsfläche. Im neuen Jahr stehen die Pflanzen dann für die Kochgruppe und eine mögliche Gartengruppe des Jugendzentrums zur Verfügung.
Weitere gemeinsame Aktionen des Jugendzentrums mit der Mülheimer Initiative für Klimaschutz sollen dann 2016 folgen.

Oase Unperfekt

Rubrik: Stadt & Natur
dioxin / photocase.com

dioxin / photocase.com


Gemeinsam Gärtnern in Styrum.[mehr]


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Seit Anfang des Jahres betreibt die Mülheimer Initiative für Klimaschutz zusammen mit dem Bildunsgnetzwerk Styrum einen urban Nutzgarten in Mülheim Styrum - die Oase Unperfekt.

Die Oase Unperfekt ist ein Gemeinschaftsgarten im Mülheimer Stadtteil Styrum. Familien, Einzelpersonen und Institutionen pachten hier für einen kleinen Jahresbeitrag eine eigene Parzelle und bauen Gemüse an. Die Oase Unperfekt ist für die Bewohner des Stadtteiles ein Ort der Erholung, des Experimentierens und der Entspannung in der Natur. Eine grüne Oase in städtischer Umgebung, in der nicht immer alles perfekt sein muss.
Oase Unperfekt = 2.200 qm Pflegefläche = 600 qm Nutzfläche = 22 Parzellen

Ein Ort…
…des ökologischen Gärtners
…der kulturellen und generationenübergreifenden Vielfalt
…des nachbarschaftlichen Miteinanders
…des gemeinsamen Lernens

Aktuelles aus dem Garten und Informationen zu den offenen Gartenpforten finden Sie hier.

Kloster Saarn - ein Besuch lohnt.

Rubrik: Stadt & Natur
daniel.schoenen / photocase.de

daniel.schoenen / photocase.de


Workshops, Führungen und Spaziergänge.[mehr]


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Neben thematischen halbtägigen Workshops und regelmäßigen Sonntagsführungen bietet das Kloster die Möglichkeit an, einige Montage grün statt blau zu machen:
Viermal besteht das Angebot, am späten Nachmittag/frühen Abend bei einem Kräuterspaziergang mit anschließendem kleinen Praxisteil den Alltag ein wenig hinter sich zu lassen.
Ganz nach dem Motto: In einem Terminkalender ist nichts so wichtig, wie eine Stunde Muße im Garten einzuplanen. (Johannes Rau).

Programm

Gesucht: Gartenräume für heimische Wildpflanzen!

Rubrik: Stadt & Natur

marenzeller / photocase.com


Zuchtblumen und  exotische Zierpflanzen sind  ökologisch oft  von sehr geringem Wert. Sie bieten für Insekten wie z.B. Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge keinen guten Lebensraum. Meist sind ihre Staubblätter zu Blütenblättern gezüchtet und liefern so keine Nahrung.

Wer sich vor Insekten ekelt und daher froh ist wenn diese wegbleiben, sollte nicht vergessen, dass sie eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Igel und andere Tiere sind. Zudem sind Insekten sehr wichtig für die Bestäubung von Pflanzen: viele Nutz- und Wildpflanzen sind davon abhängig. Vor allem Hummeln und Bienen werden zur gezielten Bestäubung in Gewächshäusern eingesetzt.

Durch das Anpflanzen heimischer Wildpflanzen in naturnahen Gärten und auf Balkonen entsteht für viele Insekten ein geeigneter Lebensraum und eine verlässliche Nahrungsquelle.Zudem sind Wildpflanzen pflegeleichter als die meisten Zierpflanzen: sie sind robuster, nachhaltiger und müssen nicht jedes Jahr neu gepflanzt werden. Außerdem muss in Gärten  nicht so viel Arbeit investiert werden, da ein Naturgarten auch möglichst natürlich belassen werden sollte.

Heimische Wildpflanzen bieten eine schöne Abwechslung gegenüber den in Massenware produzierten Zierpflanzen. Da sie mehrere Jahre „überleben“, können sie auch im Winter ein schöner Anblick sein.

Besonders schön sind z.B.  Wildrosen, Kugellauch und Zwergmandel. [mehr]


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Zuchtblumen und  exotische Zierpflanzen sind  ökologisch oft  von sehr geringem Wert. Sie bieten für Insekten wie z.B. Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge keinen guten Lebensraum. Meist sind ihre Staubblätter zu Blütenblättern gezüchtet und liefern so keine Nahrung.

Wer sich vor Insekten ekelt und daher froh ist wenn diese wegbleiben, sollte nicht vergessen, dass sie eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Igel und andere Tiere sind. Zudem sind Insekten sehr wichtig für die Bestäubung von Pflanzen: viele Nutz- und Wildpflanzen sind davon abhängig. Vor allem Hummeln und Bienen werden zur gezielten Bestäubung in Gewächshäusern eingesetzt.

Durch das Anpflanzen heimischer Wildpflanzen in naturnahen Gärten und auf Balkonen entsteht für viele Insekten ein geeigneter Lebensraum und eine verlässliche Nahrungsquelle.Zudem sind Wildpflanzen pflegeleichter als die meisten Zierpflanzen: sie sind robuster, nachhaltiger und müssen nicht jedes Jahr neu gepflanzt werden. Außerdem muss in Gärten  nicht so viel Arbeit investiert werden, da ein Naturgarten auch möglichst natürlich belassen werden sollte.

Heimische Wildpflanzen bieten eine schöne Abwechslung gegenüber den in Massenware produzierten Zierpflanzen. Da sie mehrere Jahre „überleben“, können sie auch im Winter ein schöner Anblick sein.

Besonders schön sind z.B.  Wildrosen, Kugellauch und Zwergmandel.

Ein Fertighaus der Sonderklasse.

Rubrik: Neubau
worldsucks / photocase.com

Photo: worldsucks / photocase.com


Gebaut wurde ein Fertighaus in Holzständerbauweise mit einer speziellen Wärmedämmung. Der Jahres-Primärenergiebedarf liegt, aufgrund einer Solaranlage und den Einbau einer Wärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung für Heizung und Warmwasser, deutlich unter dem Durchschnitt.[mehr]


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„Leicht war es nicht“, blickt Jörg Balkenhol auf die Bauzeit seinen Niedrig-Energiehauses zurück. 2006 fand die junge Familie eine Baulücke in Mülheim Broich und errichtete auf dem Grundstück ein Fertighaus mit Solaranlage, Wärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung inklusive Wärmerückgewinnung sowie einer Regenwassernutzungsanlage. Dabei leisteten die Balkenhols noch Pionierarbeit, denn vor vier  Jahren war ausgiebige Recherchearbeit in Sachen Klimaschutz am Neubau gefragt. So stellte sich Jörg Balkenhol die einzelnen Module für sein Energiesparhaus selbst zusammen. Der studierte Mechatroniker nutzte dabei sein Fachwissen, um sein Fertig-Klimahaus individuell auszustatten. Heute lebt die vierköpfige Familie mit einem Energieverbrauch von nur 37 kwh pro Quadratmeter und Jahr (kwh/m²) und einer 6.300 Liter fassenden Betonzisterne inklusive Hauswasserwerk.Das Haus ist ein Fertighaus in Holzständerbauweise mit einer speziellen Wärmedämmung, die als Zusatzpaket vom Bauunternehmen angeboten wurde. Der Jahres-Primärenergiebedarf der EnEV-Berechnung lag laut Hersteller bei ca. 95 kwh pro Quadratmeter und Jahr. Dieser theoretische Wert wird allerdings deutlich unterschritten. Durch die Solaranlage und der Wärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung liegt der Energieverbrauch bei rund 37 kwh pro Quadratmeter und Jahr, für Heizung und Warmwasser.Die Solaranlage und die WärmepumpeAuf dem Dach des nach Süden ausgerichteten Wohnhauses sind Solarpaneele von insgesamt 4,8 Quadratmeter Fläche installiert, die Warmwasser erzeugt. Selbst bei -10 Grad erwärmt die Solaranlage das Wasser an sonnigen Tagen noch auf 20 bis 30 Grad; im Sommer ist der Thermostat auf 65 Grad eingestellt“ sonst wärde der Speicher noch wärmer. Im Keller ist der 270 Liter fassende Wassertank untergebracht, der die vierköpfige Familie ausreichend mit Warmwasser versorgt.    Kombiniert ist die Solaranlage mit einer Wärmepumpe mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung. Die Wärmepumpe erzeugt aus der Umweltwärme, der Wärme aus der Abluft und einer geringen Antriebsenergie die Wärme, die Familie Balkenhol zum Heizen und zur Warmwasserbereitung an kalten Tagen benötigt. Die RegenwassernutzungIm Garten ließ sich Familie Balkenhol eine 6.300 Liter fassende Beton-Zisterne in die Erde graben. „Beim Neubau bietet sich das an, da Erdarbeiten ohnehin gemacht werden“, rät er. Das Hauswasserwerk speist jetzt die Toilettenspülung und die Wasserversorgung des Gartens. „Unser Trinkwasserverbrauch ist um 60 Prozent geringer geworden“, rechnet der Familienvater. „Und mit zwei kleinen Mädchen, die immer gerne auf die Spültaste der Toilette drücken, würde ich sagen, dass es im Moment sogar noch mehr ist.“    Tipps aus Erfahrung „Natürlich würde ich heute ein paar Sachen anders machen, als vor vier Jahren, aber das würde doch jeder Hausbauer, oder?“ resümiert Jörg Balkenhol. Aufgrund seiner Erfahrungen hat er folgende Tipps für alle, die Klimaschutz im eigenen Haus leben wollen:    -    Recherchieren und Netzwerke suchen. Die ideale Lösung für alle gibt es nicht. Das beste Energiesparkonzept ist das, was zur eigenen Lebenssituation passt. Eine fünfköpfige Familie benötig andere Module als ein berufstätiges Paar. Der Austausch mit anderen bringt viele nützliche Informationen.-    Komplettpakete lohnen sich. Heute bieten viele Firmen Klimaschutz aus einer Hand an. Das lohnt sich. Denn wenn alle Module wie beispielsweise die Dämmung, Wärmepumpe und/oder Solaranlage aufeinander abgestimmt sind, wird der beste Wärmekoeffizient erreicht. -    Energieberater helfen. Niemand kann alles wissen. Es lohnt sich, Expertenmeinungen einzuholen. Energiebrater haben Erfahrung und den Überblick, was in Sachen Energieeffizienz am Haus machbar ist. „Irgendwann muss man vertrauen“, weiß Jörg Balkenhol „und ja sagen, sonst kommt man nicht voran.“

 

Klimaanpassung - auch bei uns.

Rubrik: Stadt & Natur
Foto: MST

Foto: MST


Für das gesamte Mülheimer Stadtgebiet liegt eine Stadtklimaanalyse aus dem Jahr 2002 vor. Das Plangebiet ist überwiegend als stadtklimatischer Lastraum eingeordnet.[mehr]


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In diesen Bereichen konzentrieren sich die stadtklimatologisch problematischen Wärmeinseln. Die Ruhraue als Kaltluftsammelgebiet und Frischluftschneise sowie städtische Park- und Grünanlagen sind wichtige innerstädtische Temperaturausgleichsbereiche. Zur Verbesserung der lokalklimatischen Situation tragen verschiedene weitere Belüftungsbahnen bei: hier ist der Frischluftvorstoß aus dem Rumbachtal zu nennen sowie die Bahnstrecken, denen die Funktion einer Belüftungsbahn zukommt.


Mikroklimatische Extremlagen

Wärmeinseln


Kritische Bereiche sind gekennzeichnet durch Block-Bebauungsstruktur, eine mangelhafte Freiraumversorgung und einen hohen Grad an Versiegelung. Hier liegt der Fokus für notwendige städtebauliche Maßnahmen zur Klimaanpassung.

Planungshinweise und -karten zum gesamten Stadtgebiet können auf dem Klimaserver des RVR hier eingesehen werden.

Hier können Sie eine Klima-Karte für Mülheim einsehen.




Immissionssituation

Aufgrund der hohen Belastung mit Feinstaub [PM10] und Stickstoffdioxid [NO2] wurde 2008 für das Ruhrgebiet ein erster Luftreinhalteplan erstellt Im Stadtgebiet Mülheim ist die Aktienstraße ein Belastungsschwerpunkt. Da durch die eingeleiteten Maßnahmen bisher keine deutliche Verbesserung erzielt werden konnten, wie in einem landesweiten Monitoring Verfahren in 2010 festgestellt wurde, sind die Zuschnitte der Umweltzonen ab dem Jahr 2012 neu festgelegt worden. Die Umweltzone erstreckt sich jetzt auf die Stadtteile Styrum, Dümpten, Altstadt I und II, Heißen sowie die nördlichen Bereiche der Stadtteile Speldorf, Broich, Saarn und Holthausen.

Informationen zur neuen Umweltzone finden Sie hier.




Siedlungswasserwirtschaftliche Situation


Die Kanalisation im Stadtgebiet ist zu 98 Prozent als Mischwasserkanalisation ausgelegt. Um der immer stärker werdenden hydraulischen Belastung des Kanalnetzes (durch Zunahme versiegelter Flächen und häufiger auftretenden Starkregen) gerecht zu werden, wurden in den letzten 20 Jahren Regenrückhaltebecken und Stauraumkanäle errichtet. Die neuralgischen Punkte [oberflächennahe Lage des Kanalnetzes] im Kernstadtgebiet konnten durch diese Sanierungsarbeiten entschärft werden.

Bei weiterer Zunahme von Starkregenereignissen (Evaluation der regionalen Klimaszenarien durch das BMBF-Forschungsprojekt „Dynaklim“) sind ergänzend prohibitive Maßnahmen zur getrennten und ortsnahen Ableitung des Niederschlagswassers vorzusehen. Bereits heute werden im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie intensive Anstrengungen unternommen, verrohrte Bachläufe zu renaturieren (Horbach, Rumbach) und unbelastete Regenwasser-abflüsse zu versickern (z.B. Wohngebiet Salierstraße) bzw. in Oberflächengewässer zu leiten (z.B. Wohngebiet Haferkamp).


Erfolgreich sanieren in 10 Schritten - ein Leitfaden.

Rubrik: Sanierung

view7/photocase


Die Arbeitsgruppe "Zukunft Altbau Baden-Württemberg" des Ministeriums für Umwelt, Klima und Ernergiewirtschaft hat einen praktischen Leitfaden heraus gebracht.[mehr]


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Auch durch das neue Klimaschutzprogramm der Landesregierung NRW stehen viele Hausbesitzer vor der Entscheidung ihr Haus energetisch sinnvoll zu sanieren.

Aber wo soll man anfangen? Was ist möglich, was wird gebraucht und wer kann beraten? Der Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt durch die unterschiedlichen Projektphasen - von der ersten Diagnose über eine fachliche Planung bis hin zur Umsetzung.
Denn nur so wohnen später im sanierten Haus zufriedene Menschen.

Den Leitfaden können Sie hier in elektronischer Form runterladen, als Druck liegt er nur in Baden-Württemberg vor.

Klimaschutzprogramm NRW

Rubrik: Stadt & Natur
JFJ / photocase.com

JFJ / photocase.com


Schritt für Schritt zu weniger Treibhausgasemissionen - mit dem Klimaschutz-Start-Programm und Klimaschutzplan. Am 1. Oktober 2011 hat das Landeskabinett ein umfangreiches Klimaschutz-Start-Programm beschlossen.[mehr]


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Dies sind die Kernaussagen des Programms:


Vor Ort aktiv

- spezielles Maßnahmenprogramm für Kommunen

- Unterstützung durch das Informations- und Beratungszentrum „EnergieDialog.NRW“

- Ausbildung kommunaler „Klimaschutzmanager“ um Wissenskompetenz zu stärken

- Förderprogramm zur Umsetzung Kommunaler Klimaschutzmaßnahmen


Klimaschützend Bauen und Wohnen
- Energetische Sanierung des vorhandenen Gebäudebestands und die Errichtung von Wohnraum mit geringem Energieverbrauch
- Bereitstellung von 200 Millionen Euro als Darlehensvolumen im Rahmen des Wohnraum-förderungsprogramms 2011 für investive Maßnahmen in Miet- und Genossenschafts-wohnungen und bei selbst genutztem Wohneigentum für Haushalte mit geringem Einkommen.
- Besondere Förderung  für Passivhäuser im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus durch Anhebung der Sozialmieten um 30 Cent ja qm.

Energie sparen – Geld sparen – Klima schützen
- Unterstützung von Personen mit geringem Einkommen durch gezielte Beratung, Hilfe und Unterstützung
- Ausweitung der aufsuchenden Energieberatung
- Pilotprojekt zur Förderung besonders energiesparender Kühlschränke

Impulse für die Kraft-Wärme-Kopplung
KWK ist zentrale Brückentechnologie und ihr Anteil an der Stromerzeugung soll auf über 25 Prozent ausgeweitet werden. Spezielles Förderprogramm soll bestehende Investitionshemmnisse abbauen und den Ausbau wirtschaftsnaher Fernwärmeinfrastruktur unterstützen.

Verbraucher im Blick
- Unterstützung privater Haushalte durch eine breite Öffentlichkeits- und Informationskampagne
- Beratung zur Gebäudesanierung unter Berücksichtigung der Fördermittel-Programme, zum Einsatz von Erneuerbaren Energien, zum richtigen Heizen und Lüften, zum Wechsel zu Ökostromanbietern

Ausbau der Windkraft
- Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung soll bis zum Jahr 2020 auf über 15 Prozent erhöht werden.
-Überarbeitung des Windenergieerlasses zur Erleichterung des Zubaus neuer Anlagen und zum Ersatz von Altanlagen durch leistungsfähigere Neuanlagen (Repowering).
-Erarbeitung eines Leitfadens „Windenergie im Wald“

Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen
- besonders in Unternehmen kann durch die Realisierung von Effizienz- und Einsparpotentialen 30% an Energie eingespart werden – für die Umsetzung solcher Maßnahmen stellt die NRW. BANK einen Effizienzkredit für Unternehmen bereit
- Ausbau des Energiemanagementsystems mod.EEM der Energieagentur NRW

Vernetzen für die Speicher und Netze
- Aufbau eines virtuellen Instituts zum Thema „Energienetze der Zukunft“ unter Beteiligung von verschiedensten Forschungseinrichtungen in NRW
-Stärkung der Themenfelder „Speicher“ und „Netze“ bei der Energieagentur NRW

Klimaschutz auch in finanzschwachen Kommunen
- auch finanzschwache Kommunen sollen kreditfinanzierte Investitionen in wirtschaftliche Klimaschutzmaßnahmen tätigen können, auch wenn es sich um freiwillige Leistungen handelt. Die entsprechende Änderung der Gemeindeordnung soll durch den „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ ergänzt werden.  

Mit gutem Beispiel vorangehen
Die Landesregierung verpflichtet sich bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu sein.(Bau und Betrieb von Gebäuden, Umstellung auf Ökostrom, Energieeffizienzkampagnen, klimaneutrale Veranstaltungen)


Weitere und detailiertere Informationen zum Klimaschutz-Start-Programm und zum Klimaschutzgesetz finden Sie auf der  Interneteite des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Lasst Gras drüber wachsen - ein SchlimmCity- Stadtrundgang

Rubrik: Stadt & Natur


Öffentliches Grün wird in urbanen Zentren immer wichtiger: Als „grüne“ Lunge, als Farbtupfer im asphaltierten Alltag und vor allem als Naherholungs-Oase für Stadtbewohner[mehr]


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Im Rahmen von SchlimmCity wollten wir von den Mülheimer Bürgern wissen, was sie vom öffentlichen Grün in Mülheim halten. Wie grün ist Mülheim wirklich? Was wünschen sich die Bürger? Wie viel Natur ist dabei erlaubt? Was passiert mit dem kommunalen Grün in Zeiten knapper Stadthaushalte? Und was kann jeder Einzelne dafür tun?

Am Mittwoch, den 21.09.11 haben  wir uns auf die Suche nach Mülheims wilden, grünen Ecken in der Innenstadt begeben. Zusammen mit  der  Pflanzenexpertin Corinne Buch von der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet erkundeten wir den Charme des subversiven Grüns, entdeckten Flecken,  die  sich die Natur zurückerobert hat  und besuchten den 1. Interkulturellen Garten in Mülheim – ein sehenswertes Stück Eppinghofen. Fotografische Impressionen von Mülheims grüner Seite finden Sie hier.

Das Klimazone ABC für Mülheim an der Ruhr.

Rubrik: Stadt & Natur
Photo: suze / photocase.com

Photo: suze / photocase.com


Mit der Ausarbeitung „Klimazone Mülheim an der Ruhr - Handlungsansätze und Leitgedanken zu Klimaschutz und Klimaanpassung“ stellt sich Mülheim den Herausforderungen der Zukunft.[mehr]


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Ziel ist eine klimaangepasste Stadt Mülheim an der Ruhr, in der die Menschen gerne leben: mit Arbeitsplätzen in zukunftsfähigen Branchen, in energieeffizienten und bezahlbaren Wohnungen, mit attraktivem Grün und Räumen für Freizeitgestaltung und Kreativität. Das ist die Idee der Klimazone.

Die „Klimazone Mülheim an der Ruhr“ bietet eine Plattform für einen offenen, auf Beteiligung und Transparenz ausgerichteten Dialog zur klimagerechten Stadt. Damit dieser Dialog gelingt, muss ein Konsens über die wichtigsten Handlungsansätze erzielt werden.

Das Klimazone ABC beleuchtet diese Themen - sind Sie interessiert? Dann werfen Sie einen Blick in das  Klimazone ABC.

 

Mülheim - Biotope City.

Rubrik: Stadt & Natur
Foto: Raffelbergpark

Foto: Raffelbergpark


Biotope City steht für ein „grünes Selbstverständnis“ und den integralen stadtplanerischen Ansatz, die Stadt als Natur, als lebendiges, sich wechselseitig bedingendes System zu begreifen, zu dem auch der Mensch mit seinen unterschiedlichen Ansprächen gehört.[mehr]


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Die Natur wieder in die Kernstadt zurückzuholen, dient perspektivisch allen: Jung und Alt, Eigenheimbesitzern und Mietern, Unternehmen und Verwaltungen, Schulen und wissenschaftlichen Einrichtungen.
Die Stadt und die Mülheimer Bürger  bekennen sich zu ihren Wurzeln und dem Motto der Grünen Stadt am Fluss. Klimaanpassung im Rahmen von  InnovationCity heißt: grüne Revitalisierung  der Stadtquartiere und Vernetzung der Teilräume mit dem Stadtbild prägenden Fluss und seinen Zuläufen. Gleichzeitig ist dies auch die Abkehr vom quantitativen Wachstum hin zum qualitativen Wachstum einer Stadt mit dem Ziel eine hohe Lebensqualität  für ihre  Bewohner sicherzustellen. Unserer  älter werdenden Gesellschaft eine Stadt mit großer Aufenthaltsqualität sowie ausreichenden und attraktiven Naherholungsräumen zu bieten,  ist  - neben der kulturellen Vielfalt, für die Mülheim an der Ruhr steht - Voraussetzung für ein auf Teilhabe ausgerichtetes, aktives Leben bis ins hohe Alter.
Ziel ist es, ein Habitat zu schaffen, das auch in Bereichen äußerster Effizienz -  sei es Produktion, Dienstleistung oder Lehre – ein rekreatives, natürliches Umfeld bereithält. In diesem Sinn wollen wir die Wohn-, Lebens- und Arbeitsbereiche â„kologisieren“ und klimafreundlich gestalten. Wir verbinden damit eine bessere Gesundheitsvorsorge, eine Reduzierung des motorisierten Verkehrs und eine Attraktivitätssteigerung für die Ansiedlung innovativer Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, die Ihren Mitarbeitern ein intaktes sozialräumliches und natürliches Umfeld bieten wollen.
Als starker Standort in der Produktion moderner Investitionsgüter sowie weltweit nachgefragter Grundstoffe,  als  Wissenschaftsstandort (Max-Planck-Institute, Hochschule RuhrWest, IWW)  und  als Bildungsstandort (Bildungsbüro und Transferstelle Schule/Beruf) sind wir bestens aufgestellt für die technologischen Herausforderungen. Unsere Innovation aber ist grün, nachhaltig gebaut, klima- und menschenfreundlich. Wir entwickeln unseren Kern von außen nach innen und wir entwickeln Strahlkraft – wie Logo und Motto der Klimazone.

Frischzellenkur für eine alte Dame

Rubrik: Sanierung
Foto: Gunvar Blanck

Foto: Gunvar Blanck


In Mülheims Westen steht ein architektonisches Juwel. Die 1914 erbaute Jugendstilvilla in der Monningstraße diente einst einem Kommerzienrat als standesgemäßes Domizil. Ein knappes Jahrhundert später sollte das mittlerweile denkmalgeschützte Anwesen behutsam, aber effizient saniert werden.[mehr]


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Ziel war, den Primärenergieverbrauch bei der Wärmeversorgung deutlich zu verringern und die CO2-Emissionen zu senken.

Aber die intakte, stuckverzierte Fassade mit großen, einfachverglasten Fensterflächen ließen konventionelle Methoden wie eine Wärmedämmung auf der Fassade und ein standard-mäßiges Auswechseln der Fenster nicht zu.

Dipl.-Ing. Gunvar Blanck, Architekt BDA, übernahm die Aufgabe und mit der Kreativität und dem Können der beteiligten Handwerker gelang es, eine Primärenergieeinsparung von bis zu 53 Prozent zu erzielen und den CO2-Ausstoß um 53 496 Kilogramm pro Jahr zu reduzieren.    


Villa Monninghof – Im Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz und Energieeffizienz.

Der Klimawandel ist da

Rubrik: Stadt & Natur
Photo: photocase.com - Mella

Photo: photocase.com - Mella


Die Auswirkungen des globalen Klimawandels sind auch in Nordrhein-Westfalen angekommen und verändern unsere Umwelt. Für den Zeitraum von 2021 bis 2050 wird eine Zunahme der landesweiten Jahresmitteltemperaturen von bis zu 1,3 Grad gegenüber den Vergleichswerten von 1961 bis 1990 erwartet.[mehr]


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Die Niederschlagsmengen werden sich zwar nur geringfägig erhöhen, aber die Verteilung wird sich spürbar verändern. Die Winter werden nasser, die Sommer wärmer und deutlich trockener und insgesamt nehmen die Wetterextreme zu. Das hat Auswirkungen auf die Landwirtschaft, auf den Städtebau und die Wirtschaft. Es geht also nicht nur um vorsorgenden Klimaschutz sondern bereits heute auch um die richtigen Anpassungsstrategien an den Klimawandel. Eine erste Einschätzung hat das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in einer 2009 vorgelegten Studie vorgenommen.

 



Klimaschutz macht Schule

Rubrik: Sanierung
Foto: Wilhelm_Busch_Schule

Foto: Wilhelm_Busch_Schule


Fünf Monate lang ließ die Stadt Mülheim die Turnhalle der Wilhelm-Busch-Förderschule sanieren. Jetzt ersetzen eine moderne Gasheizung und Lüftungstechnik die alte Anlage. Auch die wärmegedämmte Außenfassade spart Energie. Insgesamt wurde der CO2-Ausstoß der Turnhalle um 54,5 Prozent gesenkt. Partner der Stadt Mülheim bei der Sanierung war die medl.[mehr]


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Die Turnhalle am Mülheimer Springweg sollte nach der neuen Energiesparverordnung saniert werden. Denn die marode Anlage war zum unersättlichen Energiefresser geworden. So beauftragte der ImmobilienService der Stadt Mülheim den Dienstleistungspartner medl,  ein Konzept nach zentralen Klimaschutzpunkten zu entwickeln und umzusetzen.

Fünf Monate lang dauerten die umfangreichen Renovierungsarbeiten unter der Schirmherrschaft von medl. Insgesamt 24 Gewerke waren vergeben worden, 20 davon übernahmen Mülheimer Handwerker.

Zu den Umbauarbeiten zählten unter anderem die PCB-Schadstoffsanierung und die Renovierung von Umkleiden, auch die Erneuerung der Lager- und Sanitärräume war überfällig geworden. Die veraltete Elektro-Blockspeicheranlage der Turnhalle ersetzte die medl durch eine moderne Gasheizung und auch die alte Lüftungsanlage machte Platz für modernste Lüftungstechnik – inklusive Wärmerückgewinnung und Leistungsregelung. Die wärmegedämmte Außenfassade sorgt überdies dafür, dass so wenig Wärme wie möglich verloren
geht.

Dass moderne Klimaschutztechnik sich auch optisch gelungen umsetzen lässt, zeigt die Gestaltung der Turnhalle durch den Architekten Kai-Uwe Mallon. Der kompakte Baukörper wirkt durch die lichte Farbgebung und zurückhaltende Gliederungselemente leicht und passt sich sehr gut in die umgebende Ein- und Mehrfamilienhausumgebung ein. Funktional und optisch sehr gelungen ist auch das Innere. Sporthalle, Umkleide- und Duschräume sind bis ins Detail schön gestaltet und drücken Wertschätzung aus. Und die Kinder spüren und honorieren das. Sie sieht auch nach einem Jahr Dauernutzung aus wie am ersten Tag.

Hier ist ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit und Klimaschutz in kommunalen Gebäuden entstanden. Zur deutlich erhöhten Energieeffizienz punktet die neue Technik auch beim Klimaschutz: Durch die Heizungserneuerung wurde der CO2-Ausstoß der Turnhalle um 54,5 Prozent gesenkt.

Mit dem Umbau ist der gelebte Umweltschutz in Mülheim einen großen Schritt vorangekommen – denn Nachhaltigkeit setzt sich aus der Summe vieler kleiner Einzelmaßnahmen zusammen. Die Wilhelm-Busch-Förderschule am Mülheimer Springweg leistet jetzt einen wichtigen Beitrag dazu.

 
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