31. März 2012
(c) WWF/ Michelle Corsi
Am 31. März 2012 ist es wieder so weit: Um 20.30 Uhr schalten Millionen Menschen in tausenden Städten auf jedem Kontinent für 60 Minuten das Licht aus und setzen ein Zeichen für mehr Klimaschutz.
Dazu ruft der WWF auch in diesem Jahr auf.
Tausende Städte rund um die Welt schalten für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten aus. Millionen Menschen für 60 Minuten die Lichter ausmachen. Gemeinsam setzen sie nicht nur ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten, sondern vor allem zeigen sie, dass wir unser Klima und unsere Umwelt erfolgreich schützen können, wenn jeder einen Beitrag leistet.
In Deutschland ruft der WWF unter dem Motto „Deine Stunde für unseren Planeten“ zur Teilnahme auf. Natürlich nicht nur eine Stunde pro Jahr, sondern jeden Tag.
Earth Hour 2012
27. Februar 2012
Unter der Telefonnummer 0208 - 2998591 können sich Mülheimer Bürger und Bürgerinnen, die Transferleistungen beziehen, für eine kostenlose Energiesparberatung anmelden.
Die Energiesparhelfer der Caritas kommen auf Wunsch in die Haushalte und machen zunächst eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der Schwachstellen beim Energie- und Wasserverbrauch. Bei einem zweiten Besuch stehen individuelle Spartipps und kleinere Sofortmaßnahmen im Vordergrund, wie etwa die kostenlose Abgabe von schaltbaren Steckerleisten, Energiesparlampen oder der Einbau von Perlatoren in Wasserhähne zur Senkung des Verbrauchs. Nach rund einem Jahr erfolgt ein Wiederbesuch, um über den Erfolg der Maßnahmen zu sprechen und evtl. weitere Tipps zu geben.
Die Energiesparer wissen, wovon sie sprechen. Vier Wochen lang wurden sie von Energieberatern geschult und auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Seit Oktober 2010 geben sie ihr Wissen an Mülheimer Bürger weiter, die Transferleistungen jeglicher Art erhalten. „Das geht von Bafög bis ALG II “, weiß Sandra Hüstermann. Sie koordiniert das Projekt für die Caritas-Sozialdienste, die dabei mit Stadt, Sozialagentur, Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V., RWE und der Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG) zusammen arbeiten.
„Gerade bei diesen Mitbürgern geht es in der Haushaltskasse oft um jeden Cent“, so die Caritas-Mitarbeiterin, so Hüstermann. Grund genug also, sich bei diesen Posten intensiv um Einsparmöglichkeiten zu kümmern. „Obendrein sensibilisieren wir die Leute so für den Klimaschutz“ meint Ayhan Kalkan, der auch acht Stunden am Tag auf der Jagd nach „Energiefressern“ ist.
Kontakt: T 0208 29985-91.
20. Februar 2012
Photo: Melange / photocase.com
Der letzte Winter war kalt und teuer. Sie fragen sich, ob Ihre Heizung optimal arbeitet? Ihre Räume wurden nicht gleichmäßig warm? Sie vermuten Energieverluste?
Dann sollten Sie jetzt ihre Heizung checken!Die Mülheimer Initiative für Klimaschutz und die Fachunternehmen des Mülheimer Handwerks bieten Ihnen eine qualifizierte Analyse Ihrer Heizungsanlage mit konkreten Vorschlägen zur Leistungsoptimieru
Der Fachunternehmer prüft die Einstellungen Ihrer Heizungsanlage, die Nennleistung der stromführenden Aggregate, die Leistungsaufnahme der Heizkörper und die Funktionalität der Venti
Für einen Aktionspreis von 50€ prüfen unsere Fachleute Ihre Heizung. Die Aktion läuft bis zum 28. Februar 2012.Der Preis gilt für Privatpersonen mit Ein- oder Zweifamilienhäusernoder Eigentumswohnungen in Mülheim an der Ruhr.
Hier finden Sie alle Fakten rund um den Check.
Teilnehmende Fachunternehmen:
Norbert Arnold Sanitär Heizung T 0208 313 08
Bau & Design GmbH T 0208 656 411 99
R. W. Brökelschen GmbH T 0208 564 67
Heutgens jun. GmbH & Co. KG T 0208 480 144
Erwin KaiserSanitär- und Heizungsinstallation
Ralf & Dirk Schimanski oHG T 0208 492 069
Kösters Sanitär und Heizung GmbH & Co. KG T 0208 729 36
Andreas Krajinski Installationen T 0208 703 48
Bad und Heizungsstudio Weißner T 0208 487 283
Tobias Molitor T 0208 486 377
ÖWA Ölfeuerungen Wärmetechnische Anlagen GmbH T 0208 471 098
Bernd Rieke T 0208 490 125
Seifried Bad und Heizung T 0208 762 307
Team Wärmeservice GmbH T 0208 969 881 5
Günter Thomas T 0208 533 42
Uwe Weißner T 0208 487 283
14. Februar 2012
bigpen / photocase.com
Forscher vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Erfurt haben die Web-Anwendung im Projekt »RESIDENS« entwickelt. Wie funktioniert Stromsparen? Für viele ein Rätsel. Ein neues Online-Spiel soll helfen.
Sie untersuchen gemeinsam mit der TU Ilmenau, dem Fraunhofer-Anwendungszentrum für Systemtechnik AST in Ilmenau, den Stadtwerken Ilmenau sowie der Friedrich Schiller Universität Jena, wie Stromkunden motiviert werden können, Energie aus erneuerbaren Quellen effizienter zu nutzen. In Online-Spielen sehen die Experten großes Potenzial, das Thema »Strom im eigenen Haushalt sparen« auf unterhaltsame Weise zu vermitteln und zu zeigen, dass das eigene Verhalten die Höhe der Stromkosten beeinflussen kann. »Mit Online-Spielen lassen sich Alltagssituationen sehr anschaulich darstellen.
Zum Spiel und zu nähreren Informationen geht es hier ...
18. Dezember 2011
Foto: 2-3 Straßen
2010 entstand während des Kulturhauptstadtprojektes "2-3 Straßen" ein psychogeografischer Stadtplan von Mülheim an der Ruhr - jetzt hat die Stadt Mülheim das Projekt übernommen und lädt zum fleißigen "punkten" ein.
Zum Abschluss des europäischen Kulturhauptstadtjahres hinterlässt "2-3 Straßen" zwei Projekte, die kreativ zeigen, wie städtische, öffentliche oder private Veränderungen im Jahr 2011 aussehen können.
Das Jahr der Kulturhauptstadt und damit auch "2-3 Straßen" ist vorbei, aber die GRÜNEN SEITEN und die HOT SPOTS, sollen auch in Zukunft für Kreativität in Mülheim stehen und in die Stadt hinein wirken.
Sebastian Kleff entwickelte den „psychogeografischen Stadtplan“, genannt HOT SPOTS, der beliebte und unbeliebte Orte der Mülheimer Bürger versammelt. Jetzt wird der Stadtplan von der Stadt Mülheim weiter geführt und alle Mülheimer sind herzlich eingeladen, ihren Punkt zu setzen.
Ihr Beitrag ist hier willkommen!
Sie können Ihren persönlichen HOT SPOT hier setzen.
Weitere Infomation zu dem projekt finden Sie auf der Homepage unter: http://hotspots.muelheim-ruhr.de.
29. November 2011
Photo: Vandalay/photocase.com
Mit Klimaschutz verbinden wir im Allgemeinen Maßnahmen, die hohe Investitionen erfordern. Aber es gibt auch althergebrachte, nützliche Erfindungen, die eine Renaissance erleben, viel bringen und wenig kosten. Eine solche „Innovation“ ist die Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Kochkiste.
Das Prinzip der Kochkiste ist simpel: Das Kochgut wie Kartoffeln, Reis oder Gemüsesuppen wird in einem Topf kurz aufgekocht. Anstatt nun auf dem Herd bei reduzierter Temperatur weiter zu köcheln, wird der geschlossene Kochtopf in ein isoliertes Gefäß eingelassen: die Kochkiste. Das kann eine Styropor-Box sein, wie Pizza-Dienste verwenden, oder professionelle Thermogarer aus Edelstahl.
Früher war es auch der in Decken eingewickelte Kochtopf im Bett oder Wäschekorb.
„In allen Zeiten, in denen Brennstoffe rar waren, wurden entsprechende Ideen entwickelt. Leider gerieten sie im Laufe der Zeit und als Folge des Überflusses in Vergessenheit.“, so Anke Schniewind, die als Beratende Ingenieurin sonst eher Grundstücksbewertungen durchführt.
Das Bestechende ist aber die Energiebilanz: Wenn nur 1 Prozent der Mülheimer Haushalte eine Kochkiste 100 Mal im Jahr beispielsweise zur Kartoffel-Zubereitung einsetzen, lässt sich mehr Energie einsparen als die Photovoltaikanlage am Technischen Rathaus im Jahr leistet!
Fazit: Eine Kochkiste ist für wenige Euro zu haben und damit ein Beitrag zum Klimaschutz, den sich jeder leisten kann.
Hier finden Sie Rezepte zum Nachkochen.
Kartoffelsuppe
Paprikarisotto
Puten_Paprika_Gulasch
Milchreis
28. März 2011
Photo: das_banni / photocase.com
Es gibt keine natürlichere Möglichkeit das Raumklima zu verbessern als mit Pflanzen. Sie sehen nicht nur dekorativ aus, sondern tragen zum Wohlbefinden bei.

Menschen verbringen häufig viele Stunden täglich in Innenräumen. Deshalb ist nicht nur die Luftverschmutzung vor der Haustür, sondern auch die Luftqualität in Räumen für die Gesundheit von Bedeutung. Zimmerpflanzen können zur deutlichen Verbesserung der Luftqualität beitragen. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit, filtern Schadstoffe aus der Raumluft und wirken positiv auf das Gemüt.
Untersuchungen an norwegischen Grundschulen beweisen, dass Pflanzen im Klassenraum Gesundheitsprobleme verringern. Neben der besseren Raumluftqualität erlebten die Kinder die Klasse mit Pflanzen als frischer, schöner und angenehmer. Auch 52 % der Büroangestellten klagten in begrünten Büros weniger über Kopfschmerzen, trockene Haut oder Erkältungen.
Je größer und vitaler Pflanzen sind, desto besser ist ihre Befeuchtungs- und Reinigungsleistung. Pflanzen mit aktivem Stoffwechsel sind besser für den Schadstoffabbau geeignet.
Dazu zählen z. B.:
Philodendron (Baumfreund)
Ficus benjamina (Birkenfeige)
Chlorophytum (Grünlilie)
Epipremnum (Efeutute)
Spathiphyllum (Einblatt)
Dracaena (Drachenbaum)
Aglaonema (Kolbenfaden)
Schefflera (Strahlen-, Fingeraralie)
Näheres zu den einzelnen Pflanzen finden Sie hier.
*Quellen: dieumweltberatung.at; Hans Mühlemeyer (Biogarten Mülheim)
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